Prüfung einer Beteiligung Remscheider Einrichtungen an regionalen Freizeit- und Kulturkarten (z. B. Ruhr.Topcard)
Die Ruhr.Topcard ist ein regional etablierter Freizeit- und Kulturpass, der Familien, Einzelpersonen und Touristinnen und Touristen den kostenfreien oder vergünstigten Zugang zu einer Vielzahl von Ausflugszielen ermöglicht. Ursprünglich mit einem starken Bezug zur Industriekultur des Ruhrgebiets gestartet, hat sich das Angebot in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt.
Prüfung einer Beteiligung Remscheider Einrichtungen an regionalen Freizeit- und Kulturkarten (z. B. Ruhr.Topcard)
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Wolf,
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Lo Pinto,
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Gräbner,
sehr geehrte Damen und Herren,
wir bitten darum, den nachfolgenden Antrag in die Tagesordnung der nächsten Sitzung der oben genannten Gremien aufzunehmen und zur Abstimmung zu stellen.
Begründung
Die Ruhr.Topcard ist ein regional etablierter Freizeit- und Kulturpass, der Familien, Einzelpersonen und Touristinnen und Touristen den kostenfreien oder vergünstigten Zugang zu einer Vielzahl von Ausflugszielen ermöglicht. Ursprünglich mit einem starken Bezug zur Industriekultur des Ruhrgebiets gestartet, hat sich das Angebot in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt.
Zum einen hat sich der geografische Radius erheblich ausgeweitet. Neben klassischen Zielen im Ruhrgebiet sind inzwischen auch Angebote im Bergischen Land, im Rheinland sowie in angrenzenden Regionen Teil der Ruhr.Topcard. Zum anderen hat sich das inhaltliche Spektrum verbreitert: Neben Museen und Industriedenkmälern gehören zunehmend Freizeitparks, Zoos, Schwimmbäder und familienorientierte Erlebnisangebote zum Portfolio.
Aus Sicht der CDU-Fraktion bietet dieses Konzept interessante Anknüpfungspunkte für Remscheid. Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass das Angebot Besucherinnen und Besucher gezielt auch in kleinere Städte und zu Einrichtungen führt, die ohne diesen Anreiz häufig nicht auf dem Radar stünden. Der Besuch eines Ausflugsziels ist dabei oftmals mit weiteren Aufenthalten vor Ort verbunden – etwa durch Gastronomiebesuche oder Einkäufe.
Neben der Ruhr.Topcard existieren auch weitere Anbieter mit ähnlichen Modellen, die regional oder thematisch unterschiedlich ausgerichtet sind. Vor diesem Hintergrund halten wir es für Sinnvoll, die Prüfung nicht ausschließlich auf ein einzelnes Produkt zu beschränken, sondern vergleichbare Angebote mitzudenken. Gerade mit Blick auf die Remscheider Innenstadt, das Allee-Center, die Lenneper Altstadt sowie die dortige Gastronomie und den Einzelhandel könnte eine solche zusätzliche Besucherfrequenz positive Impulse setzen. Gleichzeitig würde eine Beteiligung Remscheids die Bereiche Kultur, Familienfreundlichkeit, Tourismus, Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung sinnvoll miteinander verbinden.
Der Antrag verfolgt ausdrücklich einen prüfenden Ansatz. Ziel ist es, belastbare Informationen zu gewinnen und auf dieser Grundlage zu bewerten, ob und in welcher Form eine Beteiligung Remscheids – sei es über die Ruhr.Topcard oder ein vergleichbares Kooperationsmodell – sinnvoll, wirtschaftlich vertretbar und strategisch zielführend ist.
Mit freundlichen Grüßen
Markus Kötter
CDU-Fraktionsvorsitzender
Mathias Heidtmann
Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Bürgerservice, Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung
Sebastian Hahn
Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Energiesicherheit