CDU Remscheid - Partei und Fraktion

Geschützte Übernachtungsmöglichkeiten für wohnungslose Frauen in Remscheid

Anfrage zur Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung, Vielfalt und Antidiskriminierung

Die Notübernachtung an der „Schüttendelle“ stellt ein wichtiges Angebot zur Unterstützung wohnungsloser Menschen dar. Nach aktuellem Stand bestehen dort jedoch keine separaten Schlafplätze ausschließlich für Frauen.

Anfrage zur Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung, Vielfalt und Antidiskriminierung am 25.02.2026

 

Geschützte Übernachtungsmöglichkeiten für wohnungslose Frauen in Remscheid

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Wolf,

sehr geehrte Frau Ausschussvorsitzende Bailac-Cyrus,

 

wir bitten darum, die nachfolgende Anfrage in die Tagesordnung der nächsten Sitzungen der oben genannten Gremien aufzunehmen und zu beantworten.

 

  1. Wie viele wohnungslose Frauen haben in den vergangenen zwei Jahren die Notübernachtung an der Schüttendelle genutzt (bitte – soweit möglich – mit jährlicher Differenzierung)?
  2. Welche besonderen Schutzmaßnahmen bestehen derzeit für Frauen in der Einrichtung, obwohl keine separaten Frauenschlafplätze vorhanden sind?
  3. Wie bewertet die Verwaltung die derzeitige Situation unter dem Gesichtspunkt von Schutz, Sicherheit und Würde wohnungsloser Frauen?
  4. Sieht die Verwaltung die Möglichkeit, separate Frauenschlafplätze oder zumindest klar abgegrenzte Schutzbereiche einzurichten?
  5. Welche baulichen, organisatorischen oder finanziellen Voraussetzungen wären hierfür erforderlich?
  6. Gibt es Überlegungen, ergänzende oder alternative Schutzangebote speziell für wohnungslose Frauen zu schaffen (z. B. in Kooperation mit freien Trägern)?

 

Begründung

 

Die Notübernachtung an der „Schüttendelle“ stellt ein wichtiges Angebot zur Unterstützung wohnungsloser Menschen dar. Nach aktuellem Stand bestehen dort jedoch keine separaten Schlafplätze ausschließlich für Frauen.

Wohnungslose Frauen befinden sich häufig in besonders vulnerablen Lebenslagen. Neben existenziellen Notsituationen sind sie nicht selten zusätzlichen Risiken wie Gewalt, Übergriffen oder psychischen Belastungen ausgesetzt. Daher erscheint es sinnvoll zu prüfen, ob die bestehenden Strukturen den besonderen Schutzbedürfnissen ausreichend Rechnung tragen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Markus Kötter

CDU-Fraktionsvorsitzender

 

Sahra Bissek

Sprecherin der CDU-Fraktion im Ausschuss für Gleichstellung, Vielfalt und Antidiskriminierung