CDU Remscheid - Partei und Fraktion

Schulwegsicherheit an der Remscheider Straße Richtung Goldenberg erhöhen (Prüfauftrag)

Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung 4 – Lüttringhausen

Der Schulweg zur Grundschule Goldenberg aus Richtung Dowidatsiedlung und dem zuletzt bezogenen Neubaugebiet an der Straße Stursberg II ist in der aktuellen Form insbesondere für Grundschüler nicht länger tragbar. Insbesondere der Umstand, dass zum Erreichen eines baulich von der Fahrbahn getrennten Gehweges auf der Südseite der Remscheider Straße eine gefahrenträchtige Verkehrsachse zu überqueren ist, erfordert umgehende Maßnahmen zur Gefahrenreduzierung.

Antrag

zur Sitzung der Bezirksvertretung 4 – Lüttringhausen am 11. März 2026:

 

Schulwegsicherheit an der Remscheider Straße Richtung Goldenberg erhöhen (Prüfauftrag)

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Wolf,

sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin Dr. Dietrich,

 

die CDU-Fraktion bittet Sie, den folgenden Antrag in die Tagesordnung der oben genannten Sitzung aufzunehmen und zur Abstimmung zu stellen:

 

1.       Die Verwaltung wird beauftragt, die Einrichtung von Querungsmöglichkeiten über die Remscheider Straße auf Höhe der Einmündung der Straße Stursberg II zu prüfen. Vorschläge sollen mit einer Kostenschätzung versehen werden.

2.       Sofern eine Einbeziehung des Landesbetriebes Straßen.NRW erforderlich ist, wird die Verwaltung beauftragt, die Abstimmung vorzunehmen, gleichzeitig jedoch Übergangslösungen in alleiniger Verantwortung der Stadt vorzuschlagen, zum Beispiel durch provisorische Querungshilfen im Sinne einer Gefahrenabwehr.

3.       Die Verwaltung wird beauftragt, zu prüfen, welche Möglichkeiten bestehen, die Schulwegsicherheit auf der Nordseite der Remscheider Straße zwischen Stursberg II und ca. Remscheider Straße 216 (Schulweg ohne baulich getrennten Gehweg) kurzfristig zu erhöhen.

4.       Die Verwaltung wird beauftragt, bei der Entwicklung und Prüfung von Lösungen durch geeignete Maßnahmen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Goldenberg sowie ihre Eltern einzubeziehen.

 

 

Begründung

 

Der Schulweg zur Grundschule Goldenberg aus Richtung Dowidatsiedlung und dem zuletzt bezogenen Neubaugebiet an der Straße Stursberg II ist in der aktuellen Form insbesondere für Grundschüler nicht länger tragbar. Insbesondere der Umstand, dass zum Erreichen eines baulich von der Fahrbahn getrennten Gehweges auf der Südseite der Remscheider Straße eine gefahrenträchtige Verkehrsachse zu überqueren ist, erfordert umgehende Maßnahmen zur Gefahrenreduzierung.

 

Der amtliche Schulwegplan aus dem Jahr 2010, abzurufen über das städtische Geoportal, weist für die Grundschule Goldenberg den nördlichen Weg entlang der Remscheider Straße aus Schulweg aus, obwohl dieser nur durch eine Fahrbahnmarkierung und teilweise Leitpfosten, aber auf Fahrbahnniveau, geführt wird. Es wäre lebensfremd, davon auszugehen, dass Schulkinder von z. B. der Straße Stursberg II zum Erreichen eines sichereren Schulweges den Umweg bis zur Fußgängerampel am Kranen wählen. Diesen Zustand halten wir für höchst bedenklich. Mithin ist die Erhöhung der Sicherheit beim Erreichen des üblichen Weges erforderlich. Entsprechende Hinweise von besorgten Eltern der Schulkinder bestärken uns in unserem Eindruck.

 

Auch das Erreichen der Bushaltestelle „Gedore“ in Fahrtrichtung Lüttringhausen (zum Beispiel für die Fahrt Richtung Leibniz-Gymnasium oder nach Lennep) erfordert das Queren der Remscheider Straße. Ein als Gehweg ausgewiesener Trampelpfad auf der Nordseite der Remscheider Straße ist realistisch keine Option, sodass zwischen Stursberg II und Haltestelle auch die Straße gequert wird, um den Haltepunkt über den sicheren Gehweg auf der Südseite zu erreichen.

 

Es gibt bereits seit Jahren konkrete Ideen, wie die Schulwegsicherheit auch in diesem Bereich erhöht werden kann (vgl. Drs. 16/3170 und Drs. 16/6370). In den Vorlagen werden konkret Querungshilfen genannt. Seit der letzten Vorlage im Jahr 2024 erkennen wir aber keine Aktivität, um aus der Theorie ins „Machen“ zu kommen. Anstatt „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“ scheint hier „Gut Ding braucht Weile“ zu gelten – wir sehen das nicht als akzeptable Option, wenn es um die Sicherheit der besonders schützenswerten Gruppe der Schülerinnen und Schüler geht. In dem Zusammenhang fordern wir, dass das Recht der Kinder auf Beteiligung gewahrt wird und bitten die Verwaltung, durch geeignete Maßnahmen Kinder bzw. Familien aus dem benannten Einzugsgebiet bei der Entwicklung von Vorschlägen zu beteiligen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

gez. Kirstin Couteau

Sprecherin der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung 4 – Lüttringhausen

 

gez. Sebastian Hahn

Mitglied der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung 4 – Lüttringhausen