CDU Remscheid - Partei und Fraktion

CDU Lüttringhausen fordert konkrete Maßnahmen zum Schutz der Kinder

Schulwegsicherheit an der Remscheider Straße:

Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Lüttringhausen setzt sich mit einem Prüfauftrag für mehr Sicherheit auf dem Schulweg zur Grundschule Goldenberg ein. In der Sitzung am 11. März 2026 soll die Verwaltung beauftragt werden, konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Querungssituation an der Remscheider Straße – insbesondere im Bereich der Einmündung der Straße Stursberg II – zu prüfen und mit Kostenschätzungen vorzulegen.

„Der Schulweg ist für viele Kinder aus der Dowidatsiedlung und dem Neubaugebiet Stursberg II in der jetzigen Form nicht verantwortbar“, erklärt Kirstin Couteau, Sprecherin der CDU-Fraktion. „Es kann nicht sein, dass Grundschüler täglich eine stark befahrene Straße queren müssen, um überhaupt einen baulich getrennten Gehweg zu erreichen. Hier besteht akuter Handlungsbedarf.“

 

Die CDU fordert die Prüfung geeigneter Querungshilfen und – sofern erforderlich – eine Abstimmung mit Straßen.NRW. Gleichzeitig sollen jedoch auch kurzfristige Übergangslösungen in alleiniger Verantwortung der Stadt entwickelt werden, um die Sicherheit schnell zu erhöhen.

 

Neben der Situation für Grundschulkinder verweist die Fraktion auch auf die Gefahren für ältere Schülerinnen und Schüler, die beispielsweise die Bushaltestelle „Gedore“ nutzen, um zum Leibniz-Gymnasium oder in Richtung Lennep zu gelangen. „Die Realität zeigt, dass Kinder und Jugendliche nicht weite Umwege in Kauf nehmen. Sie wählen den direkten Weg – und genau dieser muss sicher sein“, betont Sebastian Hahn, stellvertretender Bezirksbürgermeister von Lüttringhausen.

 

Aus Sicht der CDU ist es nicht akzeptabel, dass bereits seit Jahren bekannte Vorschläge zur Verbesserung der Situation bislang nicht umgesetzt wurden. „Wenn es um die Sicherheit unserer Kinder geht, darf es kein Zögern geben. Wir wollen vom Prüfen endlich ins Handeln kommen“, so Couteau weiter.

 

Aus Betroffenen Beteiligte machen – Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler ist geboten

Ein besonderer Schwerpunkt des Antrags liegt zudem auf der Beteiligung der betroffenen Familien. Die CDU fordert, dass Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern aktiv in die Entwicklung möglicher Lösungen einbezogen werden. „Kinder haben ein Recht darauf, gehört zu werden – gerade wenn es um ihren täglichen Schulweg geht“, unterstreicht Hahn. „Auch wenn es hochgegriffen klingen mag: das ist ein wesentliches Recht, dass sich aus der UN-Kinderrechtskonvention ableiten lässt und viel zu oft unter den Tisch fällt.“, betont der Bezirksvertreter.

 

Die CDU-Fraktion bekräftigt mit diesem Antrag ihren Anspruch, sich konsequent für die Sicherheit und den Schutz von Schülerinnen und Schülern in Lüttringhausen und ganz Remscheid einzusetzen. „Schulwegsicherheit ist keine Nebensache, sondern eine zentrale Aufgabe kommunaler Verantwortung“, so die beiden Unterzeichner abschließend.