Kinderärztliche Versorgung sichern: CDU will Personalgewinnung im MVZ gezielt erweitern
Nachdem die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Lüttringhausen bereits gemeinsam mit SPD, Grünen und Linken einen Prüfauftrag zur Sicherung der kinderärztlichen Versorgung in Lüttringhausen gestellt hat, begrüßen wir auch grundsätzlich die Initiative von SPD, Grünen und FDP zur Stärkung der Personalakquise für das städtische pädiatrische Medizinische Versorgungszentrum (MVZ). Angesichts der angespannten Lage in der kinderärztlichen Versorgung ist es richtig, dass alle verfügbaren Möglichkeiten zur Gewinnung von Fachkräften geprüft werden. Allerdings reichen diese Ansätze aus Sicht der CDU-Fraktion nicht aus und es gibt weiteren Handlungsbedarf, um die Attraktivität des Standorts Remscheid nachhaltig zu stärken und zusätzliche Perspektiven für Ärztinnen und Ärzte zu eröffnen.
Kinderärztliche Versorgung sichern: CDU will Personalgewinnung im MVZ gezielt erweitern
Nachdem die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Lüttringhausen bereits gemeinsam mit SPD, Grünen und Linken einen Prüfauftrag zur Sicherung der kinderärztlichen Versorgung in Lüttringhausen gestellt hat, begrüßen wir auch grundsätzlich die Initiative von SPD, Grünen und FDP zur Stärkung der Personalakquise für das städtische pädiatrische Medizinische Versorgungszentrum (MVZ). Angesichts der angespannten Lage in der kinderärztlichen Versorgung ist es richtig, dass alle verfügbaren Möglichkeiten zur Gewinnung von Fachkräften geprüft werden. Allerdings reichen diese Ansätze aus Sicht der CDU-Fraktion nicht aus und es gibt weiteren Handlungsbedarf, um die Attraktivität des Standorts Remscheid nachhaltig zu stärken und zusätzliche Perspektiven für Ärztinnen und Ärzte zu eröffnen.
„Die vorgeschlagenen Maßnahmen gehen in die richtige Richtung. Wir sind aber überzeugt, dass wir noch breiter denken müssen, wenn wir im Wettbewerb um medizinisches Fachpersonal bestehen wollen“, erklärt der stellvertretende Bezirksbürgermeister von Lüttringhausen und CDU-Ratsmitglied Sebastian Hahn.
Die CDU wird daher einen Ergänzungsantrag einbringen, der den bestehenden Prüfauftrag gezielt erweitert. Dabei geht es insbesondere darum, zusätzliche Anreize für Ärztinnen und Ärzte zu schaffen, auch über klassische Instrumente hinaus.
So soll unter anderem geprüft werden, ob die Stadt bei der Ansiedlung von Kinderärzten auch private Niederlassungen stärker unterstützen kann, beispielsweise durch Erleichterungen bei städtischen Grundstücken. Ebenso sieht die CDU Potenzial in zusätzlichen Unterstützungsangeboten, etwa bei Mobilität oder Kinderbetreuung, um den Standort für Fachkräfte attraktiver zu machen.
Ein weiterer Ansatzpunkt ist die Möglichkeit, interessierten Ärztinnen und Ärzten den Einstieg in eine eigene Praxis zu erleichtern, indem bestehende Infrastruktur ohne Ablösesumme zur Verfügung gestellt wird.
„Wir müssen alles daransetzen, Remscheid als Arbeits- und Lebensort für junge Mediziner attraktiver zu machen. Dazu gehört auch, neue Wege zu gehen und unkonventionelle Lösungen ernsthaft zu prüfen“, betont Tanja Kreimendahl, Sprecherin der CDU-Fraktion im zuständigen Fachausschuss.