Parkplatzsituation am Hohenhagen verbessern
Die Parkplatzsituation im Bereich Hohenhagen ist seit längerer Zeit angespannt und stellt für viele Anwohnerinnen und Anwohner eine erhebliche Belastung im Alltag dar. Insbesondere in den Abendstunden sowie an Wochenenden ist der Parkdruck spürbar hoch. Die Thematik ist dadurch immer wieder Teil der öffentlichen und politischen Diskussion im Südbezirk.
Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung 2 – Süd am 06.05.2026
Parkplatzsituation am Hohenhagen verbessern
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Wolf,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Grote,
wir bitten darum, den nachfolgenden Punkt auf die Tagesordnung zu setzten und zur Abstimmung zu stellen:
Die Verwaltung wird beauftragt,
Begründung
Die Parkplatzsituation im Bereich Hohenhagen ist seit längerer Zeit angespannt und stellt für viele Anwohnerinnen und Anwohner eine erhebliche Belastung im Alltag dar. Insbesondere in den Abendstunden sowie an Wochenenden ist der Parkdruck spürbar hoch. Die Thematik ist dadurch immer wieder Teil der öffentlichen und politischen Diskussion im Südbezirk.
Daher hält die CDU-Fraktion in der BV 2 – Süd es für erforderlich, vorhandene Flächen effizienter zu nutzen, zusätzliche Potenziale zu erschließen und bestehende Regelungen auf ihre Zweckmäßigkeit zu überprüfen. Ziel muss es sein, mit verhältnismäßigen Maßnahmen eine spürbare Entlastung der Situation am Hohenhagen zu erreichen, ohne den Verkehrsfluss oder die Sicherheit zu beeinträchtigen.
Zu den einzelnen Maßnahmen:
Zu 1:
Durch fehlende oder unklare Markierungen kommt es insbesondere in der Sedan- und Wörthstraße immer wieder zu versetztem Parken. Dadurch gehen vermeidbar Stellplätze verloren. Eine klare Einzeichnung der Parkflächen kann dazu beitragen, den vorhandenen Raum besser auszunutzen und die Anzahl nutzbarer Stellplätze zu erhöhen.
Zu 2:
Auch Krafträder benötigen geeignete Abstellmöglichkeiten. Durch die gezielte Ausweisung eigener Parkflächen kann verhindert werden, dass sie reguläre Pkw-Stellplätze belegen. Dadurch wird der vorhandene Parkraum insgesamt effizienter genutzt.
Zu 3:
Das bestehende absolute Halteverbot im Bereich Sedanstraße 87–91 dient insbesondere der Sicherstellung des Verkehrsflusses während der Hauptnutzungszeiten, etwa im Zusammenhang mit Schul- und Kitabetrieb. Außerhalb dieser Zeiten ist eine solche Einschränkung aus Sicht der CDU-Fraktion nicht erforderlich. Eine zeitliche Anpassung kann hier zusätzlichen Parkraum schaffen, ohne den Verkehrsfluss wesentlich zu beeinträchtigen.
Zu 4:
In der Eschenstraße ist der Begegnungsverkehr grundsätzlich möglich und wird insbesondere durch den Busverkehr genutzt. Gleichzeitig besteht bereits heute im Bereich der Bushaltestelle eine Engstelle, die ein einspuriges Befahren erfordert. Daher scheint es vertretbar zu prüfen, ob entlang der Stützmauer des Gemeinde- und Stadtteilzentrums zusätzliches einseitiges Parken ermöglicht werden kann, ohne den Verkehrsfluss wesentlich zu beeinträchtigen.
Zu 5:
Zusätzliche Parkmöglichkeiten können nicht ausschließlich im öffentlichen Straßenraum geschaffen werden. Gespräche mit privaten Eigentümern und insbesondere der Wohnungsbaugesellschaften haben in der Vergangenheit bereits zu Verbesserungen geführt. Dieses Vorgehen sollte fortgeführt und gezielt ausgeweitet werden. Insbesondere im Bereich der Metzerstraße sieht die CDU-Fraktion hier weiteres Potential.
Zu 6:
Der Ascheparkplatz neben der Sophie-Scholl-Gesamtschule wird nach Wahrnehmung vieler Bürgerinnen und Bürger bislang nicht ausreichend als öffentlicher Parkplatz wahrgenommen. Eine klare und gut sichtbare Beschilderung kann dazu beitragen, die Nutzung zu erhöhen und so zur Entlastung der Parkplatzsituation im Umfeld beizutragen.
Gez. Fabian Knott
Sprecher der CDU-Fraktion in der BV 2 - Süd