Wasserspender und moderne Abkühlungsangebote ausbauen
„Die vergangenen Sommer haben deutlich gezeigt, dass Hitze längst kein Randthema mehr ist. Gerade Kinder, ältere Menschen und gesundheitlich vorbelastete Personen leiden zunehmend unter langen Hitzeperioden“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Markus Kötter. „Wir wollen deshalb frühzeitig überlegen, wie wir unsere Stadt lebenswerter und widerstandsfähiger gegenüber hohen Temperaturen machen können.“
Remscheid fit für heiße Sommer machen:
Wasserspender und moderne Abkühlungsangebote ausbauen
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid möchte die Stadt besser auf zunehmende Hitzeperioden vorbereiten. Mit einem Antrag soll geprüft werden, wie öffentliche Wasserspender ausgebaut und moderne Abkühlungsmöglichkeiten im Stadtgebiet geschaffen werden können.
„Die vergangenen Sommer haben deutlich gezeigt, dass Hitze längst kein Randthema mehr ist. Gerade Kinder, ältere Menschen und gesundheitlich vorbelastete Personen leiden zunehmend unter langen Hitzeperioden“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Markus Kötter. „Wir wollen deshalb frühzeitig überlegen, wie wir unsere Stadt lebenswerter und widerstandsfähiger gegenüber hohen Temperaturen machen können.“
Die CDU schlägt vor, die bisherigen Erfahrungen mit den vorhandenen Wasserspendern auszuwerten und zusätzliche Standorte zu prüfen. Darüber hinaus sollen moderne Konzepte wie Sprühnebelanlagen oder Nebelbögen in den Blick genommen werden, wie sie in vielen Städten bereits erfolgreich eingesetzt werden.
„Solche Angebote sind keine Spielerei, sondern ganz praktische Maßnahmen für mehr Aufenthaltsqualität und Hitzeschutz“, erläutert Francesco Lo Pinto, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Mobilität, Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit. „Gerade an stark frequentierten Orten können sie an heißen Tagen einen echten Unterschied machen.“
Besonders im Blick hat die CDU dabei den neugestalteten Friedrich-Ebert-Platz. Täglich nutzen zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Familien sowie Seniorinnen und Senioren den zentralen Platz. „Der Friedrich-Ebert-Platz ist ein gutes Beispiel dafür, wie man moderne Stadtentwicklung und Hitzeschutz miteinander verbinden kann“, so Lo Pinto. „Wenn wir öffentliche Plätze neugestalten, sollten wir künftig immer mitdenken, wie wir diese auch an heißen Sommertagen attraktiv und nutzbar halten können.“
Ein weiterer Schwerpunkt des Antrags liegt auf Schulen. Die CDU möchte prüfen lassen, ob zusätzliche Wasserspender auf Schulhöfen oder im unmittelbaren Umfeld von Schulen eingerichtet werden können. „Gerade Kinder und Jugendliche verbringen viele Stunden am Tag in der Schule. Deshalb sollten wir prüfen, wie wir dort den Zugang zu Trinkwasser verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zum Hitzeschutz leisten können“, erklärt Alexander Schmidt, Sprecher der CDU-Fraktion im Schulausschuss.
Die CDU verweist darauf, dass zahlreiche Städte inzwischen erfolgreich auf öffentliche Trinkwasserangebote und moderne Abkühlungsmaßnahmen setzen. Zudem sollen Förderprogramme von Bund und Land geprüft werden, die genau solche Maßnahmen im Bereich Klimaanpassung und Hitzeschutz unterstützen könnten.
„Natürlich müssen wir die schwierige Haushaltslage im Blick behalten“, betont Kötter. „Gerade deshalb wollen wir wissen, welche Fördermöglichkeiten es gibt. Wenn wir mit Unterstützung von Bund und Land sinnvolle Projekte umsetzen können, sollten wir diese Chancen nutzen. Wer Remscheid attraktiv, familienfreundlich und klimaangepasst weiterentwickeln will, muss solche Themen heute angehen. Wir möchten, dass unsere Stadt auch an heißen Sommertagen ein lebenswerter Ort für alle Generationen bleibt“, so Kötter abschließend.